Mass Effect 2

Mass Effect 2 - Wertungen, Meinungen und Reviews der Spieler

  31.01.2010

Actionspiel

Lange habe ich mich auf ein neues Rollenspiel gefreut, um genauer zu sein, auf Mass Effect 2, die Fortsetzung von Mass Effect, jedoch ist das für mich keine Fortsetzung. Das Spiel wurde von Grund auf geändert und leider nicht so, wie ich es als überzeutger Rollenspiel Fan gerne gehabt hätte.
Erstmal jedoch zu den positiven Dingen, wie z. B. der Grafik, welche nicht schlecht ist, jedoch auch nicht sonderlich gut. Die Story ist interessant, blos findet man meiner Meinung nach zu schnell heraus wer hinter all dem steckt. Die Spielzeit ist ganz ordentlich denke ich, hab jetzt den 1. Teil von Disc eins abgeschlossen und bereits 11 Stunden. Auf Disc 2 soll aber der Großteil des Spiels zu finden sein und außerdem ist auf der einser CD noch der Schluss. Es gibt viele neue Charaktere zu rekrutiern, was aber schnell langweilig wird. Man fliegt auf einen Planeten, tötet Gegner und bekommt zum schluss einen Charakter, hört sich doch gut an, nur leider ist das töten der Gegner viel zu einseitig. Ich geh in Deckung, schaue ab und zu raus, schieß auf gegner, versteck mich wieder usw., ähnlich wie in Gears of War oder Army of Two, demnach nichts neues mehr. Die Fähigkeiten die man einsetzen kann sind auch nicht wirklich toll, werden schnell öde und der Unterschied zwischen den Stärken der Klassen ist enorm. Die Spezialfähigkeit des Technikers, die "Kampfdrohne" ist lächerlich im Vergleich zu der des Experten, oder der Stärke des Soldatens. Oft lenkt sie zwar feindliches Feuer auf sich, jedoch macht sie keinen besonderen Schaden, da hätte ich mir mehr erwartet. Ein, zwei neue Fähigkeiten die es so richtig krachen lassen könnten hätte sich Bioware schon ausdenken könnnen, aber nein.
Das alles ist nun nicht sonderlich schlimm, was mich richtig stört ist dass es kein Rollenspiel mehr ist. Keine Gegenstände zum sammeln, Rüstungen dienen als Schmuckstück und nicht als Rüstungen, wie bei Fable 2, Ep erhalt man nur nachdem man einen Quest vollendet hat, nicht jedoch für besiegte Gegner oder Kodexeinträge. Waffen haben keine Schadensanzeige mehr, wie es bei einem Rollenspiel sein sollte und und und. Alles in allem ist Mass Effect 2 ein ganz normales Spiel, wie es schon so viele von dieser Art gibt. Nichts besonderes mehr wie der Vorgänger. Ein Shooter mit Rollenspielelementen, á la Dead Space, Bioshock, Army of Two. Ja sind alles Klasse Titel, nur manchmal will man etwas anderes. Bioware schaut sich das Prinzip der erfolgreichen Spiele ab und kommt ohne innovationen.
Aach und die langen Ladezeiten welche angeblich weg sind, wie im Aufzug, die sind noch da, nur sieht man jetzt die Normandy. Die wenigen Makel des Vorgängers hat man nicht behoben, nur neue hinzugefügt.
Wieso doch 3 Sterne?
Weil sich mein Kopf nicht damit abfinden mag einen Schrott gekauft zu haben und irgendwo in mir noch die Hoffnung steckt mit einem anderen Charakter mehr Spaß zu haben.

  31.01.2010

Neustart

Rezension entstand bei Spieldauer 20h, komplette Spieldauer war bei mir 38h.

INSTALLATION:
Das Spiel kommt mit 2 Discs. Disc 1 kann auf Festplatte installiert werden, soweit ich sehe Disc2 leider nicht. Ab einen gewissen Punkt wird der Disc-Wechsel erforderlich, das Wechseln soll laut BioWare aber minimal bleiben.
Bedeutet aber, dass der Lautstärkepegel der Xbox360 massiv wird. Das hätte man besser handhaben können (außer jemand kennt DEN Tipp fürs vollständige Installieren der Disc 2)

[ Nachtrag 1: Es kann die Disc2 auf Festplatte installiert werden, allerdings wird man zu Ende des Spiels gebeten wieder Disc1 einzulegen. Da der Showdown bombastisch, aber "kurz" ist, ist eine Installation nicht unbedingt erforderlich. Danke für die Infos! (siehe Rezension > Anmerkungen) ]
[ Nachtrag 2: Abspann abwarten, man kann dann weiter durch die Galaxy fliegen und restliche Quests abschliessen ]

Disc 2 wird in einer Kunststoffhülle beigelegt, sprich - die Disc fällt in der DVD-Hülle herum. Hier hätte man ein paar Cent (mehr sind es nämlich nicht) für eine bessere Lösung investieren können.

SPIEL:
Eine neue Bedrohung taucht auf und zeigt sich nicht angetan von der Anwesenheit von Shepard. Die neuen "Freude" terminieren die Normandy und gleich Shepard dazu. Damit wird der Spieler in die Möglichkeit versetzt a) den Spielstand von Teil 1 zu importieren und b) dennoch in die Charakter-Generierung zu gelangen. Dunkelhäutiger Shepard gewünscht? Kein Problem, Rekonstruktion erfolgt nach diesen Vorgaben. Das man plötzlich für Cerberus unterwegs ist und die Allianz zu einem Haufen vertuschender Nichtstuer mutierte, ist auch schnell "erklärt". Ein wenig zu schnell. Das es sich bei Mass Effect um eine Triologie handeln soll, erkennt man nicht wirklich. Kaum Berührungspunkte zum ersten Teil, mal die eine oder andere alte Bekanntschaft, ohne das hier greifbar neue Bande aufgebaut werden.

Der Spieler wird aber flott und gut unterhalten, auch wenn - meiner Meinung nach - es nicht nötig ist den ersten Teil zu kennen. Das ist nur dann relevant, sich an den einen oder anderen Bekannten zu erinnern. Mehr aber auch nicht.

GRAFIK + BUGS:
Die Grafik ist gelungen, manche Gesichter sind genial umgesetzt und animiert. Das Objektdesign als solches ist konsequent und sehr schön umgesetzt.
Allerdings fällt hier um so mehr auf, dass dieses Spiel alles andere als fehlerfrei ist. Nichts dramatisches, aber wenn man plötzlich nur eine Mauer statt das Gesicht des Gegenübers sieht, oder wenn die Augen leicht durch Gesicht "clippen", der Gegenüber plötzlich mit dem Rücken zu mir steht und versucht mich anzuschauen (Kopf nach links/rechts/links/rechts/...), Animationsabläufe eher Sprüngen entsprechen (jemand sitzt, ZACK, jemand steht), Gesprächspartner schielen, meine Fisch verschwunden sind, meine Assistentin auf Nachrichten verweist, die schon längst gelesen sind, etc, dann reduziert das doch leicht die ansonsten gute Immersion.

ROLLENSPIEL - ROLLENSPIEL?:
Hier gibt es die deutlichste Differenz zu ME1. Wo ist das Mikromanagement hin? Neue Panzerungen für jedes Mitglied? Waffen anpassen? Upgrades definierter einsetzen? Nichts da - Upgrades wirken global, ich habe keine Option gefunden meine Mitglieder anders einzukleiden, etc. Es wirkt befremdlich, wenn man Ausrüstungsorgien wie DragonAge gespielt hat und plötzlich - nichts. Ein wenig an Shepard herumbasteln, der Rest bleibt in ihren Pyjamas.

[ Nachtrag 3: Es ist möglich den Look der Begleiter nach Abschluß der jeweiligen persönlichen Quest zum Teammitglied zu ändern. Dieser ist dann loyal, hat eine Fähigkeit freigeschaltet und sein bestehendes Outfit wird in einer neu angefärbten Version angeboten. Kritik bleibt bestehen, ich spiele gerade ME1, da mag das Inventory unübersichtlich sein, das Ausstatten mit besseren Equipment macht einfach zu viel Spaß ]

Die Reduktion erklärt sich vielleicht darin, dass der Shooter-Anteil deutlich aufgewertet wurde. Per Raketenwerfer den Gegner wegblastern, was interessieren einen da Items? Hoffentlich mündet das nicht in ME3 zu kompletten Reduktion auf Ballereien, die den Spieler mit coolen Sprachsamples, wie "HEADSHOT" belohnen. ;)
Scherz beiseite - die Kämpfe haben was, ich renne immer wieder in hitzigen Gefechten in Probleme, wenn die Munition ausgeht. Dann Wechsel auf andere Waffe, manchmal gefolgt von der Erkenntnis, dass man vor Missionsbeginn eine bessere Waffe hätte wählen sollen.

[ Nachtrag 4: Dennoch - ein "technologischer" Rückschritt, zuvor war keine Munition nötig, aber man hatte ein Hitzeproblem, nun geht vielleicht die Ammo aus, aber es gibt keine Überhitzung mehr. Was ist dem umzingelten Turianer lieber? Eine kühle Waffe mit Munitionslimit (oh, alles weg), oder eine bei Dauerfeuer überhitzende Waffe, aber Energie ohne Ende. Spielt allerdings keine wesentliche Rolle. Grund für die Limitation mag die Einführung dicker Wummen gewesen sein, auf die man eigentlich hätte verzichten können. Ein gut ausgestattetes Sturmgewehr/Präzisionsgewehr sind für mich noch immer die beste Wahl ]

Die (mögliche) Munitionsknappheit sorgt für ein dynamisches Spielgefühl, bei dem man das eine oder andere Mal ins Jenseits geht. Das es einem nicht gut geht, wird deutlich angezeigt - blutrote "Adern" laufen in den Bildschirm rein und man muss flott Deckung/Abstand suchen bzw. Medigel nehmen. Die Speicherpunkte sind häufig und fair gesetzt, der Spieler wird nicht frustiert. Bei den KI-Kollegen sollte man die Aufmerksamkeit ein wenig erhöhen, mit unter rennen die Damen und Herren zu proaktiv ins feindliche Kreuzfeuer. Ansonsten klappt es aber ganz gut, man kann beiden Mitgliedern Positionen zuweisen und ein Befehle erteilen. Nicht komplex, aber ganz brauchbar umgesetzt.

PLANETEN:
"Ich fahr mal los" ... im Mako. Diese Einsätze waren der Schwachpunkt bei ME1, da sie seltsam losgelöst vom Hauptspiel wirkten. Nett fand ich das dennoch. Die Zeit der "Road Trips" ist vorbei, nun gehts per Shuttle auf Planeten. Aussteigen und herumrennen. Wenn man unerforschte Planeten auf der Galaxy-Map findet, darf man nun scannen. Als Belohnung bunkert man wertvolle Erze auf dem Schiff, um mit diesen das Schiff aufzuwerten, Upgrades zu entwickeln, usw.
Also scannen wir mal - Planet wird abgetastet, ein Kreis beschreibt den Wirkungsbereich des Scanners. Auf der rechten Seite wird der Ausschlag pro Erz angezeigt, per Sonde baut man das Erz ab. So schrubt der Scanner bei mir am Rand des Planeten entlang zuerst in der Mitte, dann oben, dann unten. Meine bessere Hälfte meinte, das sei wie Meditation. Tjo. Hmm. Ja, recht hat sie ... wirkt noch losgelöster vom Spiel als eine Bugs Bunny-Tour mit dem Mako...

FAZIT:
Rollenspiel und Shooter - für mich eine wirklich gute Ergänzung. Die deutliche Ausprägung auf Action und Reduzierung des RPG-Anteils irritierten mich. Immerhin, es werden fesselnde Kämpfe geboten. Das das Mikromanagement fast komplett gestrichen worden ist, verstehe ich allerdings nicht - es fehlt schlicht, es macht doch Spaß an der eigenen Truppe herumzubasteln. Diverse Bugs stören zudem, wenn auch keine nicht spielentscheidenden Fehler aufgetreten sind. Ein Wiederspielfaktor ist vorhanden und dieses "Nur noch 5 Minuten!", aus dem dann Stunden werden. Besser als ME1? Nein. Anders. Motivierend? Ja. Ist man auf Teil 3 gespannt? Aber hallo!

  31.01.2010

Fantastisch!

Zuerst sei gesagt, dass Mass Effect 1 zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört. Die Grafik, Story, Action, Dialoge und Rollenspiel Aspekte wurden sinnvoll zu einem Meisterwerk zusammengefasst. Nach unglaublich hohen Erwartungen habe ich mir den zweiten Teil sofort am ersten Tag gekauft. Ich wurde trotz hoher Erwartung nicht enttäuscht. Die Grafik ist deutlich besser und das Spiel wurde gegenüber zum ersten Teil sinnvoll verbessert und erweitert. Die einzigen Kritikpunkte die ich an dem ersten Teil hatte, wie zu kurze Spielzeit (für ein Rollenspiel), zu wenige Städte und häufiges aufploppen der Grafik wurde konsequent ausgemerzt.

Mass Effect 2 ist mit Nebenmissionen gut 20 Stunden länger als der erste Teil. Die Grafikdetails von den Gesichtern der Menschen und Aliens weisen sehr viele Details und Unebenheiten auf. Die Emotionen kommen durch glaubhafte Mimik noch besser rüber als im ersten Teil.
Zudem werden die einzelnen Charaktere aufwändig vorgestellt. Fast jede Person die man im Laufe des Spiels trifft hat seine eigene Geschichte mit eigenen Problemen und Merkmalen. Die erste Hälfte des Spiels ist man damit beschäftigt eine neue Crew zu rekrutieren. Damit hat man ausreichend Zeit um sich mit den einzelnen Charaktere zu beschäftigen.

Was ich an Mass Effect besonders mag, sind die interessanten Gespräche. Die Stimmen der deutschen Synchronsprecher passen zwar meist sehr gut zu den Charakteren, wirken aber oft etwas emotionslos. Wer nur auf Action aus ist und sich nicht die Zeit nimmt sich mit den Personen im Spiel zu unterhalten, verpasst quasi das beste. Die Story, die Charaktere und die Dialoge vermitteln mir den Eindruck einen Multimillionen Dollar Film zu spielen. Die Welt wirkt wesentlich glaubwürdiger als im ersten Teil. Außerhalb der einzigen Stadt in Mass Effect 1 (Zitadel) hat sich alles um die Action gedreht und das Spiel wirkte außerhalb der Hauptstadt relativ flach. Die meisten Haupt- und Nebenmissionen in Mass Effect 2 bringen den Spieler an neue Orte wie Städte oder fremde Planeten die durch viele Passanten, Dialoge und die großartige Grafik extrem glaubhaft und gut integriert wirken.

Das Spiel motiviert auf jeden Fall zum mehrmaligen durchspielen. In JEDER Mission und Nebenquest hat man mehrere Entscheidungsmöglichkeiten die sich unterschiedlich auf die Handlung auswirken. Das resultiert auf die typische Entscheidung zwischen einem guten und einem bösen Weg. Manchmal hat man allerdings die Entscheidung den Mittelweg zu wählen. Die Entscheidungen ob man sich gut oder böse verhalten hat, werden durch die Vergabe von Vorbilds- bzw. Abtrünnigkeitspunkten "belohnt". Dies erfolgt leider nicht immer ganz fair. Selbst bei einem klassischen Fall von Selbstverteidigung, bekam ich leider trotzdem Abtrünnigkeitspunkte.

Neben der Story und den Dialogen sind die Action Szenen eindeutig der Kernpunkt des Spiels. Mass Effect braucht den Vergleich zu Uncharted oder Gears of War nicht scheuen. Wer bei diesen Spielen Spaß an den Gefechten hatte, wird auch mit Mass Effect zufrieden sein. Die typische Ballerei wird durch das Kommandieren der Teammitglieder und das Einsetzen der Spezialfähigkeiten wirksam erweitert und aufgelockert. Dies erinnert an Ghost Recon oder Rainbow Six. Ohne eine gewisse Taktik in den Kämpfen hat man selten eine Chance. Das Zusammenspiel der Teammitglieder ist ein wichtiger Aspekt in den Gefechten. Häufig muss man die verschiedenen Fähigkeiten der Kameraden miteinander kombinieren. Ein Mitglied neutralisiert z.B. den Schutzschild des Gegners und ein anderer schaltet ihn dann konsequent aus.
Leider wirken die Kämpfe oft aufgesetzt und wenig subtil in die Story eingebunden. Meist möchte man sich mit einer Person treffen und zufällig ist dieser umringt von Söldnern oder ähnliches die man dann erst wegpusten muss.
Viele bemängeln, dass für ein Rollenspiel sehr viel Wert auf die Action gelegt wird. Das kann ich nicht zu 100% bestätigen. Schon der erste Teil war sehr Kampfbezogen und dadurch hat es sich von allen anderen typischen Rollenspielen angenehm unterschieden. Wer sagt, dass alle Rollenspiele gleich sein müssen? Für mich bietet Mass Effect eine schöne Alternative zum typischen Dragon Age, Oblivion Rollenspiel Alltag. Selbst bei diesen Spielen wird sehr viel gekämpft. Wer sich also scheuht sich das Spiel zu kaufen, weil der Actionanteil angeblich zu groß ist, soll sich die anderen Rollenspiele angucken und mal nachrechnen wie oft in anderen Genrevertretern gekämpft wird.

Die nervigen Fahrzeugmissionen wurden komplett entfernt. Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Anstatt es komplett zu kippen, hätte man die "Mako" Einsätze einfach verbessern können.
Wenn man auf einen Computerterminal zugreifen möchte, muss man sich erstmal durch das System hacken. Die Hacker Minigames empfinde ich als wesentlich besser als im ersten Teil.
Außerdem empfinde ich das Scannen von Planeten als wesentlich sinnvoller integriert als im ersten Teil. Auch in Mass Effect 1 konnte man fremde Planeten erfoschen um verschiedenen Rohstoffe wie Methan oder Helium 3 zu ernten. Den Sinn dahinter habe ich bis heute nicht wirklich verstanden. Im zweiten Teil braucht man diese Rohstoffe und Mineralien um neue Waffen, Rüstungen und Upgrades zu erforschen. Da man sich viel seltener neue Gegenstände kaufen kann als im ersten Teil, ist das erforschen häufig die einzige Möglichkeit zu neuen Waffen und ähnliches zu kommen. Dadurch bin ich stets hoch motiviert durch die Galaxie zu fliegen um fremde Planeten nach Mineralien abzusuchen.

Leider kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein wenig mehr Entwicklungszeit dem Spiel ganz gut getan hätte. Dieser Eindruck resultiert durch häufige clipping Fehler in den Zwischensequenzen und lange Ladezeiten. Das Überbrücken der Ladezeiten im ersten Teil wurde sympathisch durch Fahrstuhlfahrten überbrückt. Dieses Mal passiert dies durch relativ normale Ladescreens.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der Änderungen zum ersten Teil:

- häufigere Moralentscheidungen.
- kein Inventar mehr
- vereinfachte Rollenspiel Aspekte
- längere Spielzeit (20 Stunden länger)
- glaubhaftere Spielwelt durch mehr Städte und unterschiedliche Planeten.
- mehr Nebenquests die außerdem durch eigens kreirte Levels aufwändiger inszeniert sind.
- bessere Charakterentwicklung durch Gespräche und Story
- das Schiff (Normady) ist größer und interessanter. Mit eigener Capitänskajüte, Forschungsabteilung, Kantine usw.
- Planeten Scan glaubwürdiger und logischer integriert. Rohstoffe sammeln sind diesmal wichtig.
- bessere Minispiele
- man kann sich seine eigene Rüstung erstellen.
- man muss die Waffe bei Kämpfen nachladen. Kein Dauerfeuer mehr wie im ersten Teil.
- keine 1000 Waffenupgrades mehr die im ersten Teil durch das unübersichtliche Inventar schnell verwirrt haben.
- Zusätzliche Dialog Optionen werden durch das (gut/böse) Verhalten des Spielers freigeschaltet.


Fazit: KAUFEN! Aber wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat, sollte dies vor Beginn des zweiten Teils nachholen. Viele Charaktere und Dialoge beziehen sich auf Ereignisse im ersten Teil.

  30.01.2010

Nicht der ersehnte Kracher

Das Spiel ist eigentlich gut nur die Scans (Sachen aufheben die man haben muss) ist so etwas von nervig dass ich persönlich nach 4 Stunden für mich alles gesehen habe und mir der Spaß an dem Spiel vergangen ist. Im Vorgänger musste man noch auf Reaktion Button drücken, bei Masseffect2 sind es Minispiele die sehr an den Nerven zerren und keinen Spaß bringen. Leider muss man diese Spiele absolvieren ansonsten bekommt man keine guten Gegenstände. Also ich empfehle es vorher zu testen denn wer diese Minispiele nicht mag so wie ich dem vergeht bei der schönsten Geschichte der Spaß am Spiel. Was bei Xbox360 sehr befremdet dass man plötzlich wie bei einem PC mit Code eingeben und warten auf den Download von Datein geärgert wird bevor man überhaupt spielen kann, nur um den Gebrauchtwert des Spiels zu schädigen. Find ich nicht gut. Ist man von einer Konsole nicht gewohnt.

  30.01.2010

ME2

Mass effect 2 ist wirklich der absolute Hammer. Die Grafik ist klasse, bei Dialogen sogar genial!!!! Man hat nochmehr das Gefühl mittendrin zu sein und alles beeinflussen zu können. Die Steuerung ist wie gewohnt gut und das Feature mit dem übertragbaren Spielstand finde ich echt toll.

Also dieses Game kann man ohne Zweifel weiterempfehlen....

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Details zum Spiel

Hersteller:
Electronic Arts
Entwickler:
BioWare Corp
Genre:
Rollenspiele
Release:
28.1.2010
Plattformen:
Xbox 360, PlayStation 3, Windows
USK:
Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG

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