Darksiders - Wrath of War

Darksiders - Wrath of War - Wertungen, Meinungen und Reviews der Spieler

  26.01.2010

Super Spiel!!!!

Habe das Spiel jetzt durchgespielt und muss sagen das es mir sehr gut gefällt!
Die Spiellänge ist super (ca. 20h) und nicht zu sehr in die Länge gezogen.
Bei einigen Rätsel muss man schon stark überlegen sind aber nicht zu schwer.
Die Spielmechanik ist schon gelungen aber in brenzligen Situationen etwas hakelig und unübersichtlich (Kamerawinkel).
Was den Rest angeht könnt Ihr bei den positiven Rezensionen der anderen Schreiber nachlesen.
Von mir klare Kaufempfehlung!!!

PS: Sogar ein Artbook gibt es Gratis dazu!

  25.01.2010

Geniale Hommage an Zelda

Ich bin ein großer Zelda-Fan und habe bis jetzt fast alle Versionen durch gespielt (die ersten 2 Teile fehlen noch). Man kann sagen, daß Darksiders eine 90% Kopie ist, aber eine sehr gute. Der einzige große Unterschied ist, daß man die Prinzessin nicht retten muss. Das hätte auch nicht in die Handlung gepasst. Darksiders hat seine eigenständige, wesentlich erwachsener Handlung. Die Kämpfe sind relative brutal inszeniert, weshalb die "ab 18"-Einstufung gerechtfertigt ist. Aber auch das passt zur Handlung und dem Setting. Das jüngste Gericht und das Ende der Welt wird nun mal kein Kindergarten sein. Durch den "Comic"-Stil wird die Gewalt allerdings etwas reduziert.

Die Liste der Parallelen zu Zelda ist lang aber es hat Spaß gemacht sie zu entdecken.

- Es gibt eine Währung mit der man Gegenstände und Erweiterungen kaufen kann. Man bezahlt mit Seelen statt Rubinen.
- Die Dungeons sind groß und bestehen aus mehreren Stockwerken.
- In jedem Dungeon gibt es eine eigene Karte und ein Kompass (heißt anders), die man finden muss.
- Verschlossene Türen werden mit Schwertern statt mit Schlüsseln geöffnet.
- Jedes Dungeon hat eine spezielle Waffe. So gibt es z.B. eine Abwandlung des Bumerangs (nur etwas martialischer).
- Man sammelt Herzen äh Totenköpfe um seine Lebensleiste zu verlängern. Sogar "Herzteile" gibt es.
- Statt Magie gibt es Zorn um spezielle Fähigkeiten zu benutzen.
- Es gibt überall Truhen, hier in Form von Särgen.
- Es gibt "Flaschen" um lebensrettende Elixiere aufzubewahren.
- Das Pferd heißt jetzt Ruin sonst ändert sich nichts :-)
- Man kann auf der Oberwelt zwischen 2 Punkten warpen um Zeit zu sparen.
- u.s.w.

Auch bei Metroid Prime wurde abgekupfert. So gibt es den Doppelsprung und einige Wege sind so blockiert, daß man sie erst später mit neuen Waffen öffnen kann (Backtracking). Einer der Bosse und der dazugehörige Kampf ähnelt fatal Ridley aus Prime 1.

Die Entwickler müssen große Nintendo Fans. Selten würde so genial und umfangreich "geklaut". Aber lieber gut geklaut als eine schlechte, neue Version.

Damit man mich nicht falsch versteht, ich mag Darksiders. Alles passt gut zusammen und macht Spaß. Auch Nintendo modifiziert seine Zelda-Spiele nur graduell und es funktioniert. Darksiders verkürzt mir sehr unterhaltsam die Wartezeit auf "Zelda Wii".

Empfehlung: nach Darksiders einfach mal "Zelda: Twilight Princess" durchspielen und vergleichen.

Fazit: eine gelungen Zelda-Umsetzung. Wer sich keine Nintendo-Konsole leisten kann (oder will) kommt hier in den Genuss einer der besten Adventure-Varianten aller Zeiten.

  24.01.2010

Sehr guter Titel. Erwachsene Alternative zu Zelda

Ich bin zwar noch lange nicht mit dem Spiel durch, habe aber meiner Meinung nach genug gesehen um das Spiel bewerten zu können.

Es ist ein Mix aus Zelda und Devil May Cry bzw. God of War. Wobei ich diesen Vergleich irgendwie auch nicht wirklich passend finde. Das Spiel ist irgendwie so ein Ding dazwischen. Nicht genug Adventure für Zelda und nicht genug Splatter und zu wenig Daueraction wie bei DMC oder GoW. Aber es macht trotzdem Spaß. Die Story ist gut erzählt und ich fand sie auch recht unterhaltsam und spannend. Natürlich gibt es hier auch weitaus besseres, aber auch viel schlechteres. Für mich passt es alles.


Angegriffen wird in der Regel mit der Hauptwaffe, also mit Viereck. Mit der Dreiecktaste wird die Zweitwaffe benutz. Auf R2 hat man dann noch eine dritte Waffe, die aber nicht sonderlich viel Schaden anrichtet. Auto Lock on führt man durch Halten von L2 aus. Hier fehlt mir nur die Alternativeinstellung, dass man nur L2 einmal drücken muss. Aber daran hat man sich schnell gewöhnt. Mit L2 zentriert man dann auch die Kamera hinter sich. Mit dem Rechten Stick kann man während dem Auto Lock on zwischen den Gegnern hin und her schalten. Auf die Vier Buttons kann man Gegenstände oder Fähigkeiten legen. Durch drücken von L1 und des entsprechenden Buttons wird diese Fähigkeit/Gegenstand dann genutzt.
Die Spielmechanik insgesamt finde ich recht gut gelungen. Angriffskombi führt man durch Varianten zwischen Angriffstasten, Richtungstasten und Schultertasten aus. Klappt ganz gut, wirklich viele Kombos braucht man aber auch nicht. Vielleicht ist das aber auch bei den höheren Schwierigkeitsgraden anders.

Es ist ganz offensichtlich, dass man hier bei Zelda kräftig abgekupfert hat. Es gibt ein Pferd!!! Wenn auch der Gebrauch nicht in dem Umfang gegeben ist, wie bei Zelda. Man reist durch eine Oberwelt. Jeder Ort kann zu Fuß oder durch Abkürzungen wieder besucht werden. Man besucht Dungeons in denen eine neue Waffe und eben ein Obermotz wartet. Wie bei Zelda gibt es in jedem Dungeon eine neue Art Rätsel. Die Rätsel aus dem vorherigen Dungeon werden Teils übernommen bzw. in die neuen Rätsel integriert.

Durch Kämpfe erhält man Seelen, die als Währung gelten. Beim Händler lassen sich dafür Gegenstände oder Techniken bzw. Fähigkeiten erwerben. Auch nix neues. Die Waffen werden durch Gebrauch stärker und lassen sich mit jeweils einer Verbesserung ausrüsten.

Fazit: Ein mehr als solider Action Adventure Titel mit atmosphärischer Story und guter Synchro. Das Gameplay ist größtenteils aus anderen Spielen übernommen. Aber hier gilt auch wieder: lieber gut geklaut, als schlecht selbst gemacht.
Mir macht das Spiel viel Spaß und ich werde es mit Sicherheit noch einige Male nach dem 1. Mal durchspielen.

  24.01.2010

Ein brutales Zelda??? Geht das?

Ich muss sagen: "Ja, es geht"

Und es geht richtig gut.

Es spielt sich wie Zelda, sieht aus wie WOW und ist schnell wie God of War.

Die Dungeons sind sehr Abwechslungsreich und gut designed. Aber am besten ist das Spielgefühl.

Die Steurung geht gut von der Hand und verliert nie seinen Reiz. Allerdings ist die Steuerung ein klein bisschen überladen. Zumindest meiner Meinung nach. Das kämpfen alleine ist kein Problem. Aber wenn man die Waffen oder Gegenstände wechseln möchte wirds kompliziert. Möchte man zum beispiel einen Heiltrank benutzen muss man die L1 Taste drücken und dann die entsprechende Aktionstaste. Im Prinziep kein Problem. Außer man ist umringt von (und gerade da braucht man Heiltränke) 15 Gegner die einem an die Wäsche wollen. Da iwrd das schon ein bisschen stressig.

Funktioniert aber. Sehr viel mehr stört mich das Springen. Funktioniert im prinziep auch super, nur wenns schenll gehn muss oder man an einer Klippe steht, ist es mir sehr oft passiert das Krieg einfach nicht springen wollte. Oft funktionierte es erst auf dem fünften versuch. Aber auch das geht.

Wer gerne Zelda spielt und 18 ist muss zugreifen. Aber auch God of War und allgemeine Splatterfans sollten zumindest mal probespielen.

  24.01.2010

eins der besten spiele aller zeiten

ich habe darksiders mittlerweile (fast) durchgezockt und muss sagen, ich bin überwältigt. es stimmt alles: grafik, kämpfe, rätsel...
an alle die rummeckern wegen 11-14 stunden spielzeit: wenn ihr das spiel auf normal spielt und nur das nötigste unternehmt um durchzukommen, selbst schuld euch entgeht das richtige spiel! das ist auch mein einziger kritikpunkt: der schwierigkeitsgrad ist nicht vorhanden, sofern man nicht auf APOKALIPTISCH spielt. auf normal z.b. reicht es wahrscheinlich wirklich aus, immer quadrat zu drücken um zu gewinnen. auf apokaliptisch hingegen ist es zwar immer noch leichter als das vorbild god of war, dennoch gibt es einige stellen an denen die ersten versuche daneben gehen. alle waffen, fähigkeiten (zorn) etc sind sauber ins spiel eingebracht und werden auch in mehreren auseinandersetzungen häufig benötigt. damit steht das kampfsystem in keinster weise hinter dem von god of war, doch darksiders hat noch mehr zu bieten: man kann sich praktisch frei bewegen, zahlreiche nützliche sachen finden (auch waffenaufwertungen), rätsel lösen (wie in zelda, prince of persia) und einige jump n run elemente sind ebenfalls untergebracht. so wird das spiel niemals langweilig und sicherlich auch nach dem ersten durchspielen nicht im schrank verstauben.

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Details zum Spiel

Hersteller:
THQ
Entwickler:
Vigil Games
Genre:
Action
Release:
5.1.2010
Plattformen:
PlayStation 3, Xbox 360
USK:
Keine Jugend-
freigabe gemäß § 14 JuSchG

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