Metal Gear Acid

Metal Gear Acid - Wertungen, Meinungen und Reviews der Spieler

Durchschnittliche Bewertung

Anzahl der Leser-Meinungen

11




  19.01.2010

Metal Gear SRPG?

Hideo Kojima und seine Wunderwaffe "Metal Gear" sollten jedem Spieler zumindest vom Hörensagen bekannt sein, gehört dieses Stück Software doch zu den Spielen die neben Final Fantasy, Super Mario und Co eine wahre Religion darstellen mögen. Für Sonys Handheld hat Kojima sich natürlich nicht lumpen lassen und dem vorzeige Schleicher auch hier ein Abenteuer spendiert, doch komplett anders als man sich das vielleicht erstmal erhofft hat.

Wer mit dem Glauben an den Titel geht hier ein standardisiertes Metal Gear zu bekommen wird knallhart enttäuscht. Zwar sind Präsentation, Sound, Geeschichte und Figuren auf typischem Niveau, doch das Gameplay spaltet die Fans. Anders als in den bisherigen Ablegern hat man bei AC!D nämlich ein Strategie-Karten-RPG aus der Serie gemacht. Was Kojima und Co dabei geritten hat kann wohl niemand sagen, aber ich denke die Welle an "Karten RPGs" war einfach zu der Zeit auf so einem Höhepunkt dass das ausgeschlachtet werden musste. Metal Gear leidet aber zu keinem Augenblick an dem neuen Genre.

Ich möchte etwas abkürzen und die Mechanik der Karten nicht ganz ausarbeiten, daher beschränke ich mich auf wenige Punkte. Auch die Story werde ich fallen lassen, denn wirklich neu mag diese nicht sein.
Bewegt wird Snake über ein SRPG-typisches "Karo-Feld", welches sichtbar wird sobald man am Zug ist. Durch geschicktes Spielen von Karten im Deck - welches später auch durch gefundene oder erspielte Karten editiert werden kann - bewegt sich Snake oder macht Aktionen wie an Wänden zu klopfen oder Angreifen. Hat man die zur Verfügung stehenden Runden, die durch spezielle Karten auch erhöht werden können, verspielt ist der Gegner am Zug. hier kommt aber schon eine kleine Eigenart von AC!D in's Spiel, denn jede Karte hat einen Preis und die Summe der gespielten Karten entscheidet über die weitere Rundenverteilung. Soll heißen: Wenn der Spieler am Ende eine Summe von 18 hat und der Gegner eine Summe von 5, so darf der Gegner die nächste Runde zuerst beginnen. Diese Summe 5 des Gegners wiederum wird vom Konto des Spielers abgezogen, somit hat dieser noch 13 zu verbuchen. Erst wenn der Gegner so lange gespielt hat bis ihr wieder bei 0 angekommen seid dürft ihr die nächsten Schritte vornehmen.

Zugegeben, es hat durchaus etwas gedauert bis ich mich in dieses System eingearbeitet habe, doch es ist wirklich nett und erfordert einiges an Taktik. Vorallem gegen späteren Verlauf, wo diverse Waffen einen Zeitraum - der auch als "Karten-Preis" zu verstehen ist - benötigen ehe sie feuern oder wenn ihr den zweiten spielbaren Helden zur Seite bekommt und von da an mit zwei Figuren gleichzeitig loszieht, ist besondere Achtung über den Kontostand zu empfehlen.

Das Kartensystem wird im weiteren Spielverlauf auch mit diversen Ausrüstungs und Gegenstandskarten aufgestockt, die man in diverse Schächte ablegen kann, welche das Inventar der beiden Spielfiguren darstellen. Hier kann mehr Angriffskraft, eine bessere Ausweichrate oder einfach eine höhere Anzahl an zu spielenden Runden erwirtschaftet werden.

Leider leidet Metal Gear Acid an einem Problem, das Karten-RPGs gerne mit sich bringen. Die Karten im Deck kann man sich aussuchen, aber nicht wie diese dann im Spiel selbst dargestellt werden. Es ist also reine Glückssache welche Waffe oder welchen Gegenstand man wann bekommt, was einige Missionen durchaus unnötig schwer macht. Hinzu kommt die etwas unübersichtliche Darstellung einiger Level. Oft werden Gegner oder Kameras verdeckt, oder man kann diese nicht vor seinen Zügen anwählen um deren Sichtfeld zu checken, weil diese dafür zentriert mit der Kamera eingefangen werden müssen. Befindet sich also ein Feind oder eine Kamera am Rand der Karte ist es schier unmöglich zu sehen wo deren Sichtfeld liegt.

Abgesehen davon hat der Titel Suchtpotenzial. Wie schon eingangs erwähnt stimmt von der Präsentation her alles und man hat sofort Metal Gear-Feeling. Vorallem die Story, die zwar nichts neu erfindet, aber durch die sehr absurden Gegner und die damit verbundene Stimmung auflebt überzeugt immer wieder und man ist durchaus geneigt die Bestwertungen eines jeden Levels zu erreichen um Bonuskarten zu erspielen. Ein Mehrspielermodus, den ich nicht testen konnte, wurde ebenfalls mit eingebaut und dürfte den Spielspaß nochmals in die Länge ziehen.

Um es kurz zu fassen: We aufgeschlossen für neue Wege im MGS-Universum ist sollte ruhig einen Blick riskieren. Wer klassischere Titel der Serie mag macht einen Bogen um AC!D.

  18.03.2006

Das ist der Hit und nicht GTA

Wow.Dieses Spiel ist der absolute Hammer.Es ist nicht wie bei den meisten Psp und auch sonstigen Videospielen nur dummes Geballer(siehe GTA),sondern echte Strategie.Die Idee mit den Karten ist echt der Hammer der Jahrhunderts und ich freue mich auf nichts mehr als Metal Gear Acid 2

  02.03.2006

Super Spiel

Mal etwas anderes und ich bin froh, dass ich mich zuerst nicht über dieses Spiel informiert hab, denn so ein rundenbasiertes Spiel hat mich nieeee interessiert, daher auch im ersten Moment ein Schock wie ich mit diesem Spiel begonnen habe. Aber es ist einfach zu genial und mit dem Kartensystem echt super gelungen. Meiner Meinung nach ein perfektes Spiel für einen perfekten Handheld ;) Kann dieses Spiel nur weiter empfehlen. Viel Spaß damit!!

  12.11.2005

langweilig bloß nicht kaufen

Von diesem Spiel sollte man bloß die Finger lassen es ist ultra langweilig. Man spielt mit karten kann sich nicht frei bewegen nicht frei zielen also bloß nicht kaufen

  07.11.2005

Tolles rundenbasiertes Strategiespiel, aber Geschmackssache

Wie man an den bisherigen Rezensionen merkt ist Metal Gear Acid ein sehr polarisierendes Spiel. Das liegt an dem für ein Videospielkonsolen-Strategiespiel eher ungewöhnlichen Spielprinzip der Collectible Card Games (CCG), das einige Stunden Eingewöhnungszeit benötigt. Man steuert bei dem Spiel Solid Snake mittels einem Kartendeck, das man selbst zusammenstellt oder sich ggf. automatisch zusammenstellen läßt. Es gibt verschiedene Kartenkategorien: Waffen, Ausrüstung, Bewegung, Support, Figuren, etc. Wie bei den realen Trading Card Games macht das Deck zusammenstellen und das Abstimmen der einzelnen Karten aufeinander einen großen Teil des Spielspaßes aus. Metal Gear Acid ist eindeutig nicht für das schnelle Spielchen zwischendurch geeignet, da man mit Kartendecks und dem Spielen der Missionen selbst schon eine ganze Weile vor dem PSP sitzt. Man kann natürlich den Spielfortschritt speichern (auch während der Mission), aber erfahrungsgemäß wird man so vom Spiel gefesselt, das man im Endeffekt, dann sowieso die Mission zu Ende spielt.
Was etwas nervig ist sind die teilweise elends langen Dialoge zwischen und während der Missionen. Diese treiben zwar die Story sehr atmosphärisch voran, sind aber abundzu schon etwas zu langatmig ausgefallen. Apropos Story. Die ist im Großen und Ganzen OK, wenn sie auch teilweise etwas verwirrend ist. Man trifft im Spiel (großteils via Figur-Karten) auf viele alte Bekannte aus vorigen Metal Gear Spielen.
Für mich war Metal Gear Acid einer der innovativeren Starttitel der PSP. Aufgrund einiger Spieletests und einem Bericht im TV konnte ich zuerst mit dem Spiel nichts anfangen, habe es mir aber dann doch gekauft und bin sehr schnell in das Spiel reingekippt. Wie gesagt polarisiert das CCG-Spielprinzip aber sehr stark und dadurch kann ich Metal Gear Acid wirklich nur Fans von rundenbasierter Strategie und Leuten die CCGs nicht abgeneigt sind empfehlen ... aber die bekommen dafür ein süchtig machendes und sehr innovatives Spiel geboten!

Seite 1 von 3




Details zum Spiel

Hersteller:
Konami
Entwickler:
Konami Tokyo
Genre:
Strategie
Release:
1.9.2005
Plattformen:
PSP
Spieler:
1 bis 2
Multiplayer:
Ja
Features:
Memory Stick Duo, WiFi (Ad Hoc/Infrastructure)
USK:
Keine Angabe

Weitere hilfreiche Artikel