Valkyria Chronicles

Valkyria Chronicles - Wertungen, Meinungen und Reviews der Spieler

  07.02.2009

bei dem preis hätten deutsche untertitel inclusive sein müssen

Nachdem ich gelesen habe das Valkyria Chronicles keine deutschen untertitel hat wollt ich es genau wissen und habe es mir kurzerhand in der videothek ausgeliehn. Leider bestätigte sich das gelesene. Daher auch nur 3 von 5 sternen. Das Spiel ansich gefällt mir nämlich sehr nur bei dem preis hätten auf jeden fall untertitel in deutsch inklusive sein müssén schliesslich sollen ja auch die spieler ihren spass dran haben die mit der englischen sprache nicht so vertraut sind.

  06.02.2009

Eine wahre Perle für die PS3

Als ich Valkyria Chronicles zum ersten mal gesehen habe, ging mir folgendes durch den Kopf: Hm, japanisches Spiel über eine alternativen zweiten Weltkrieg in Europa mit seltsamer Grafik, die wie mit Holzstiften gemalt aussieht. Bestimmt voll Kitsch, Klischees und hanebüchener Storyline. Und dazu noch in Englisch. Ne, nicht mit mir. Auch wenn die stürmende Kleine mit dem Karabiner auf dem Cover niedlich ist und die tatsächlich nen Panzer haben, der einem Panzer III ähnelt, von der Radaufhängung und der Form her.

Aber irgendwie ließ mich das Spiel nicht mehr los und ich las die hier durchweg positiven Rezessionen. Nun gut, kann ja also so schlecht nicht sein, riskieren wir halt mal ein paar Euro.

Am Anfang war der Grafikstil etwas gewöhnungsbedürftig und man vermisst doch die Möglichkeit, hier und da mal in den Dialog eingreifen zu können. Besonders wenn Welkin Anfangs es schafft, wirklich in jedes Fettnäpfchen zu treten und Alicia mit seiner Weltfremdheit eins ums andere mal zur Verzweiflung triebt. Das Design der Charaktere ist Nett anzusehen, auch wenn man sofort erkennt, wer der unfähige General ist und wer der Rassist. Oder beides gleichzeitig.

Einige der Zwischensequenzen könnten durchaus aus einem Anime sein und das schöne daran ist, dass Ingame Grafik und Zwischensequenzen im gleichen Stil gehalten sind.

Das Kampfsystem ist recht simpel zu erlernen, teilweise aber schwer zu meistern. Es gab einige Missionen, wo ich Neu starten musste, weil man durch etwas Unvorhergesehenes auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich für die normalen Missionen nicht verändern, ist aber durchaus als moderat zum Durchspielen bis fordernd für eine A Bewertung anzusehen. Nur bei den Skirmish, Schlachten die außerhalb der Geschichte stattfinden, ist ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad möglich, wobei man den höchsten erst bekommt, wenn man das Spiel komplett durchgespielt hat. Eine Sequenz ändert sich auch nach dem Durchspielen, wenn man es zum zweiten mal dann spielt. Und noch eine weitere, erst jetzt zugängliche Seite über die Prinzessin erscheint, wo sie eine Begegnung mit Hans, dem Maskottchen der 7. hat.

Selbst mit meinen beschränkten Englischkenntnissen kam ich gut zurecht. Ich musste nur ein oder zweimal nachschlagen, weil ich nicht glauben wollte, was die da von mir verlangen.

Die Missionen sind sehr Abwechslungsreich, besonders die Missionen für die Charaktere, die man extra in der Castlestreet einkaufen muss. Anfangs habe ich nicht geblickt, dass man die im Kapitelmenü anwählen muss und habe mich gewundert, warum im Tabmenü nichts frei geschaltet wird. Die Missionen reichen von gewöhnlichen Aufträgen wie Stürm den Strand, Schalte den Panzer aus, beschütze das Flüchtlingslager über jage die Eisenbahnbrücke samt Panzerzug in die Luft bis hin zu recht exotischen Sachen, deren Nennung ich aber Spoilern würde.
Insgesamt gibt es 23 Schlachten in der normalen Storyline, die man machen muss. Dazu noch fünf Missionen, die auf den Charakteren beruhen und teilweise ihre Spezialkräfte frei schalten. Die Skirmish Missionen bieten Acht Schlachtfelder an in drei Schwierigkeitsgraden. Die ersten beiden entsprechen grob der Aufstellung der Ursprünglichen Missionen, der schwere Grad hat eine alternative Aufstellung. Allerdings sind diese Missionsziele leider immer gleich, erobere das feindliche Camp.

Die Schlachtfelder sind sehr unterschiedlich, von Stadt, Wald, Wüste, Strand, Wiese, Festung, Stellungskrieggrabenanlage bis hin zu wirklich exotischen Örtlichkeiten.

Für die Aufgaben hat man nach dem Turtorial aus drei Kapiteln meist einen Panzer namens Edelweiß und bis zu Acht Fußsoldaten zur Verfügung, die aus einem Pool von zwanzig Mitglieder aufgefüllt oder ausgetauscht werden können. Endgültige Verluste können aus einem weiteren Pool aufgefrischt werden, habe aber nie einen Soldaten permanent verloren. Ein Großteil der Rekruten sind recht Jung, wohl um der eigentlichen Zielgruppe es zu erleichtern, Identifikationsfiguren zu finden. Die Jüngste der Milizionäre ist Zwölf, der Älteste Fünfundsechzig. Später bekommt man noch einen leichten Panzer mit dem Namen Shamrock dazu, den man mit alternativen Waffen, Kanone, Gatling oder Flamenwerfer bestücken kann.
Es gibt Fünf Klassen an Soldaten, Kundschafter, Sturmtruppen, Panzerabwehrspezialisten namens Lancer, Pioniere und Scharfschützen. Jede Klasse hat ihre schwächen und stärken.
Kundschafter kommen recht weit, haben eine hohe Reichweite mit ihren Karabinern, sind aber schlecht gepanzert. Eine Mine oder Kreuzfeuer schaltet sie Anfangs recht sicher aus. Anfangs haben sie nur Karabiner und Handgranaten, später kommt noch ab 11. Stufe noch ein Unterlaufgranatwerfer hinzu, der in der Lage ist, Sandsackbarrieren wegzupusten.
Sturmtruppen sind schwer gepanzert, aber schon deutlich langsamer, dafür kann man sie auch mal durchs Feuer laufen lassen, ohne dass sie gleich umkippen. Sie haben Sturmgewehre und später Flammenwerfer, mit dem sie auch mal mehrere Gegner gleichzeitig ausschalten können.
Lanzenträger, sprich Schwergepanzerte Infanteristen mit einer Raketenlanze schalten Panzer aus, sind aber noch langsamer und können nicht reagieren, wenn sie beschossen werden.
Pioniere haben auch nur leichte Panzerung und einen Karabiner, können dafür die Panzer reparieren, Minen entschärfen oder Sandsackbarrikaden reparieren.
Scharfschützen haben noch weniger Panzerung und sind noch langsamer als alle anderen. Einen nachvollziehbaren Grund gibt es dafür nicht, wohl Spielbalance. Dafür haben sie mit ihren Scharfschützengewehren eine Reichweite, die meist vom einem Ende des Schlachtfeldes zum anderen reicht.

Man kann seine Leute hochleveln, bis Level 20 und zwar immer die gesamte Gruppenart und nicht nur spezielle Mitglieder. Dadurch werden Fähigkeiten, Waffenoptionen und Befehle frei geschaltet. Dazu gibt es noch mehr Lebenspunkte.

Die einzelnen Rekruten haben gewisse individuelle Vorlieben, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Das reicht von Pollenallergie über Rassismus, Homosexualität bis hin zur Feigheit. Die meisten Schwächen haben recht wenig Auswirkungen wenn sie mal ausgelöst werden. Nur Feigheit und Panik hat mal ernstere Konsequenzen. Man kann natürlich viel Zeit damit verbringen, für jede Mission die perfekte Gruppe zusammen zu stellen oder es auch einfach sein lassen und die nehmen, die einem optisch am besten gefallen. Manche Stärken hingeben bringen einiges. Wenn Largo zum Beispiel seinen Gemüseschub bekommt, dann schießt er Panzer mit viel weniger Aufwand ab. Genau so Jann, wenn sein Liebling Largo neben ihm steht.

Welkin kann verschiedene Befehle erlernen, manche sind recht witzlos, andere sehr nützlich. Das reicht von stärken einzelner Fähigkeiten, über Mörserfeuer bis hin zu Versorgung der Truppen mit Munition, Heilung oder einem Fähigkeitsschub. Mit der richtigen Kombination von Befehlen kann man das eine oder andere Skirmish in einer Runde schaffen. Die Befehle geben noch eine weitere taktische Variante ins Spiel.

Waffen können verbessert werden, wobei es sogar in den Untergruppen verschiedene Möglichkeiten gibt. Bei den Karabinern kann man entweder auf eine höhere Feuerrate gehen, wobei Reichweite und Genauigkeit zurückgehen. Oder eben die Reichweite, Schaden und Genauigkeit erhöhen. Oder die Waffen zusätzliche Effekte geben, wie Panzerung verringern oder die Zielfähigkeit des Schützen, was wiederum auf Feuerrate, Genauigkeit und Schaden geht. Ab und zu gibt es bei der Ordensverleihung noch einige Prototypen und man kann auch vom Feind Waffen erbeuten, die zwar deutlich mehr Schaden machen, aber eine Reichweite zum vergessen haben.

Das ganze ist wie ein Sachbuch über den zweiten europäischen Krieg aufgebaut. Die Bilder schalten Zwischensequenzen frei, die Karten Schlachten. Es gibt umfangreich Dossiers über so ziemlich alles im Spiel vorkommende, von den Personen, über Waffen, Ausrüstung und allgemeine Sachen. Es ist recht schön aufgebaut. Anfangs haben mich die vielen Zwischensequenzen eher gestört, weil ich eben die Schlachten spielen wollte. Aber mit der Zeit und der immer spannender werdenden Geschichte waren teilweise dann eher die Schlachten nervig, weil man unbedingt wissen möchte, wie es denn nun weiter geht.

Der Sound und die Sprachausgabe auf Japanisch wie auch auf Englisch hören sich gut an. Wobei ich der japanischen Sprachausgabe den Vorzug gebe. Bei der Rückübersetzung von Deutschen Namen aus dem Katakana in die Lateinische Schrift haben sich aber einige grobe Fehler eingeschlichen. Da wird aus Burg mal gerne Borg, aus Mammut Marmuto und noch ein paar andere grobe Schnitzer, die nicht hätten sein müssen.

Die Schlachten sind Rundenbasiert, also hat man genügend Zeit seinen Zug durchzuplanen, was man bei einigen Missionen auch wirklich tun muss. Man wählt dann seinen Milizionär an und springt sozusagen in den Charakter und sieht ihn dann von hinten in einer 3D Umgebung, ähnlich wie im generischen Shooter. Man kann sich recht frei im Level bewegen und sobald man eine Aktion startet, friert die Umgebung ein, so dass man in aller Ruhe zielen kann. Ist oft auch nötig, da man mit einem Kopftreffer die meisten Gegner ausschalten kann, so lange sie nicht hinter einer Sandsackbarriere in Deckung kauern. Als Hilfestellung werden die Sichtlinien der Gegner eingeblendet, so dass man sehr schnell erkennen kann, wer einen gerade beschießt. Also kein hektisches Suchen nach irgend welchen Heckenschützen.

Die KI versagt deutlich, wenn man eine erhöhte Position einnimmt. Eiskalt wird dann Soldat auf Soldat ins tödliche Feuer geschickt, auch wenn es andere Routen gibt. Aber sonst nutzt sie deutliche Schwächen in der Positionierung des Spielers aus.

Für das erste einfache Durchspielen braucht man etwa vierzig bis fünfzig Stunden. Man bekommt also mal ordentlich Spielzeit für sein Geld geboten, was ja heute schon Seltenheitswert hat. Selbst wenn man es zum ersten mal durch hat, bleibt genug Motivation um noch etwas weiter zu spielen, weil erst jetzt der letzte Schwierigkeitsgrad im Skirmish frei geschaltet wird. Auch kriegt man nur so den vierten versteckten Rekruten. Es ist nichts für ein kurzes Spielchen zwischendurch, man braucht Zeit. Auch vergisst man mal schnell, wie die Zeit vergeht. Noch einen Zug, dann höre ich auf, dann noch einen und dann Ups, schon Mitternacht vorbei?

Fazit: Hätte man mich noch vor einem Monat gefragt, was ich für das beste Spiel halte, dass ich je gespielt habe, hätte ich lange überlegen müssen. Aber jetzt kann ich sagen, Valkyria Chronicles".

+ Interessante und spannende Geschichte, wenn auch nicht jedes Klischee und Kitsch ausgelassen wurde,
+ Niedliche und doch auch meist Nachvollziehbare Charaktere,
+ leicht zu erlernendes Gameplay, dass einen vielen Möglichkeiten lässt, herum zu experimentieren.
+ Lange Spielzeit.
+ Abwechslungsreiche Missionen
+ Sehr schöne Grafik, wenn man sich erst mal an den ungewöhnlichen Stil gewöhnt hat.
+ Wahlweise japanische Sprachausgabe.

- Das eine oder andere Klischee, dass nicht hätte sein müssen.

  07.01.2009

Eine Echte Strategie Perle in der Konsolen Wüste

Valkyria Chronicles

eigentlich nur aus reiner Neugier gekauft.... Rundenbasierte Spiele habe es mir seid der guten alten Panzer Generals Zeit auf dem PC angetan. Auf der Konsole hat mich bisher nur Fire Emblem für die Wii begeistern könnnen aber Valkyria Chronicles schlägt alles.

Die Story eine fiktiven "2 Weltkriegs" (naja im Spiel EUROPAKRIEG) ist mehr als gut gelungen. Unser Held wird beim zeichnen eines Fisches am Ufer seiner Heimatstadt für einen gewitzen Spion gehalten und von der Dorf Miliz festgenommen.... Dann folgt ein Angriff von Truppen und die Story geht los, den wie sich herrausstellt ist der "Spion" der Sohn des legendären Genral Gunter aus dem ersten Europakrieg.

Die Story wird super aufgebaut und auch der Spannungsfaden hat keine Unterbrechungen. Ich spiele jetzt 40 Stunden und bin irgendwo vor Kapitel 15 (keine Ahnung wieviele Kapitel es gibt).

Die Skirmish Schlachten haben es mir angetan.... Die Genugtuung alle Skirmishes einmal mit A Bewertung (höchste) zu schaffen um noch mehr Punkte für die Waffenforschung und Ausbildung seiner Leute zu schaffen.

Ab Stufe 11 werden die Einheiten "Elite" und haben noch besser Fähigkeiten z.B. können die Scouts dann auch Gewehrgranaten über großen Entfernungen abschießen, Schocktruppen bekommen einen Flammenwerfer spendiert.

Fernen können alle Waffen (und Panzer) weiter entwickelt werden. Und auf dem Schlachtfeld sammelt man manchmal auch Waffen des Feindes ein die man benutzen kann (sind im Schaden fast immer besser nur die Reichweite ist jammer). Für besondere Leisten bekommt man auch Waffen von der Prinzessin von Galia als Belohnung geschenkt.

Von den Missionstypen ist alle dabei:

Stellungskampf, FrontalAngriff, Schleichmissionen, Geiselbefreiungen, Frontgrabenkämpfe, Küstenlandung, etc. etc. etc.

Fernen ein riesen Lexikon das sich nach jedem Kapitel aktualisiert über Personen (alleine 50zig Soldaten hat man zur Auswahl), Orte, Fikitive Geschichte des Spiel, Waffen und den gesammelten Orden !

Die Charaktere sind alle samt toll dargestellt. Wie in alten Hollywoodfilmen der 40ziger Jahre erkennt man den Guten und die Bösen sofort und der unfähige General wird auch beim ersten Erscheinen sofort erkannt.

Also alles drin: Freundschaft, Krieg, Hass, Liebe, Phantasie, Kummer und auch an der ein oder anderen Stelle etwas passenden Kitsch.

Neben Fire Emblem einen Strategieperle in der doch sonst manchmal kargen Konsolenwüste. Vor allen in der Region "40 Stunden PLUS" Spiele.

Und dann noch der Panzername: Edelweiss !! *schmunzel*

  28.12.2008

Achtung nur Englisch

Also habe mir das Spiel bestellt, weil hier alle so begeistert von dem Game sind. Doch da das Spiel nur in Englisch ist und hier auch nicht drauf hingewiesen wird, nicht die volle Punktzahl. Nicht jeder kann Englisch. Ich Gott sei dank schon.

  28.12.2008

Gelungener Mix aus Taktik und RPG, mit schöner Optik und einer wirklich netten Story

Also ich hatte das Spiel ja schon länger im Auge und hab es mir dann vor kurzem gekauft und ich muss sagen es hat mich nicht enttäuscht. Die Grafik ist ein schöner Zeichen- bzw. Cel-Shadinglook und die Figuren wirken alle sympatisch.
Vom Gameplay ist es gekonnt in Szene gesetzt, sowie der Wechsel zwischen Übersichtskarte (auf den man das Schlachfeld überblickt und seine Truppen auswählt) und dem dann eigentlichen Kampfgeschehen (wo es dann erst richtig zur Sache geht) funktioniert wunderbar.
Auch das Charakter Aufbau-System sowie das zum aufwerten von Waffen und Ausrüstung sind geschickt gelöst worden.
Die Möglichkeit auch außerhalb der Story Gefechte zu führen ist ein weiterer Pluspunkt, da man dort ohne weiteres Erfahrungspunkte und Geld gewinnen kann.
Einziger Negativpunkt ist wohl die fehlende deutsche Übersetzung, so sind die Bildschirmtexte alle auf Englisch... hier hätte man sich durchaus noch die Arbeit machen können und zumindest die Texte ins deutsche zu übersetzen.

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Details zum Spiel

Hersteller:
Sega
Entwickler:
Sega
Genre:
Rollenspiele
Release:
31.10.2008
Plattformen:
PlayStation 3, PlayStation 4, Windows
USK:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

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