Prince of Persia - The Sands of Time

Prince of Persia - The Sands of Time - Wertungen, Meinungen und Reviews der Spieler

Durchschnittliche Bewertung

Anzahl der Leser-Meinungen

16




  27.06.2009

Prince of Persia - the Sans of Time

Das Spiel ist relativ einfach. Die Kämpfe sind leicht zu gewinnen und auch ansonsten gibt es keine schwierigen Rätsel um weiterzukommen. Etwas Schade.

  19.06.2007

Für mich das beste aus der Triologie!

Abgesehen vom Spiel mit dem Urprinzen, zu dem dieses Spiel überhaupt keinen Bezug außer dem Namen und dem Programierer hat, finde ich es Fantastisch.
Die Grafik etwas dunkel und nicht ganz so farbenfroh, allerdings geht es ja auch um eine Eroberung, da kann es ja nicht so bunt sein!
Sehr innovativ sind die flüssigen und teils außergewöhnlichen Bewegungen.
In Verbindung mit der schlüssigen Story ein wahrer Spielegenuss.
Für mich ist es bei weitem das beste Spiel der Triologie.

Beweis für die innovative Spielsteuerung ist die Übernahme dieser Steuerungselemente in das Spiel "Tomb Raider Anniversary", welches erst seit kurzem auf dem Markt ist.

  18.01.2007

Der Dolch der Zeit

Im Reich der Actionadventure machte ein Name seit Urzeiten erneut auf sich aufmerksam beziehungsweise feierte ein berauschendes Comeback: Prince of Persia. Insbesondere im Hinblick auf die Qualität von Spieltechnik und Präsentation zeigte sich jenes Videospiel-Urgestein von einer äußerst erlesenen Seite. Der erste Teil aus jener sehr bemerkenswerten Reihe der aktuellen Konsolengeneration ist „Prince of Persia – The Sands of Time“, welcher kurz vor Weihnachten 2003 dann auch tatsächlich zum mächtigen Verkaufsschlager avancieren konnte. „Warrior Within“ und „The Two Thrones“ sollten übrigens in den beiden Jahren danach folgen, ebenso für alle gängigen Konsolen und PC herausgebracht und schließlich für ähnliche Furore sorgen. Und dies völlig zurecht, denn bis auf kleinere Mängel – unter anderem das Fehlen eines Multiplayermodus – gibt es eine größere Ansammlung von sehr positiven und zugleich gewichtigen Aspekten, die in der Summe für einen Top-Hit sorgen. Wer von Euch diesem Genre – ein Mix aus Action-, Hüpf- und Knobelspiel – auch nur ansatzweise etwas abgewinnen kann, muss diesem Abenteuer mehr als nur einen flüchtigen Blick gewidmet haben, denn im vorliegenden Fall hat Ubisoft wahrlich eine Meisterleistung abgeliefert.


Unser tragischer Held ist selber für das verantwortlich, was in der Folgezeit auf ihn einprasselt: durch die Inbesitznahme eines magischen Dolches und vorherrschenden Intrigen des üblen Großwesirs gerät der junge Prinz unfreiwillig in ein sehr gefährliches Abenteuer. Doch erst einmal der Reihe nach: es fing alles damit an, dass unser Protagonist vom Großwesir seines Vaters nach Indien geschickt wird, um dort einen legendären Dolch ausfindig zu machen. Frisch zurückgekommen – und dies nach erfolgreich beendeter Mission – löst jener Wesir einen sehr üblen Fluch aus, in Verbindung mit einer geheimnisvollen Sanduhr – die wir im Übrigen auch mitbrachten – wird der „Sand Of Zeit“ ausgelöst, die (verheerende) Folge: der gesamte königliche Hof inklusive des Regenten – also dem Vater des Prinzen – wird in Monster verwandelt, lediglich unser junger Thronanwärter erleidet wie durch ein Wunder keinen Schaden. Das dieser sich „irgendwie“ nun schuldig fühlt, versteht sich quasi von selbst. Unverzüglich macht sich der Prinz von Persien auf, die eingetretene Katastrophe ungeschehen zu machen, bewaffnet mit dem mysteriösen Dolch macht er sich auf in den Kampf. Überwiegend ist er dabei auf sich allein gestellt, doch von Beginn an kann er ab und an auf die (wertvolle) Unterstützung der nicht gerade unattraktiven Farah zählen, die wir persönlich aber nicht steuern werden, aber des Öfteren selbständig ins Geschehen eingreift. In diesem sehr abwechslungsreichen Abenteuer mit einer wunderschön inszenierten Story tauchen wir ein in eine bezaubernde Atmosphäre des Orients, eben wie in 1001 Nacht, versteht sich.


Dabei ist unsere Hauptfigur quasi dazu gezwungen, sich von einer äußerst flexiblen Seite zu zeigen: teils knüppelharte Kämpfe und nicht minder knifflige Hüpfpassagen sorgen in Verbindung mit einem gar nicht einmal so geringen Rätselanteil für ein zugleich faszinierendes wie auch anspruchsvolles Spielerlebnis. In den nach dem Angriff des Großwesirs verwüsteten Stätten – man könnte auch von Ruinen sprechen – des königlichen Hofes zeigen wir uns vom Start weg von einer sehr akrobatischen Seite. Die eben angesprochene Farah hat es da wesentlich leichter, kann das offensichtlich magiebegabte Mädchen doch elegant durch die Umgebung nahezu gleiten und sich problemlos durch enge Stellen hindurchbewegen, so sieht es bei unserem Prinz etwas schwieriger aus. Zum Glück ist er sehr durchtrainiert und nimmt waghalsige Kletterpartien und todesmutige Sprünge über Abgründe hinweg in Kauf. Des Weiteren schwingt er sich wie einst Tarzan durch die Gegend, springt an zwei Wänden abwechselnd immer höher und vollzieht so manchen kritischen Balanceakt in schwindelerregender Höhe.


Großer Pluspunkt hierbei: die tadellose und äußerst feinfühlige Steuerung, welche uns nie im Stich lässt und in punkto Präzision eine Spitzenqualität aufweisen kann. Im Übrigen zeigt sich auch die Kameraführung von einer angenehmen Seite, diese lässt uns in diesem 3D-Abenteuer nur sehr selten im Stich, wobei wir das Geschehen in der Regel aus einer isometrischen Perspektive von schräg oben beachten, zahlreiche gelungene Kameraschwenks, die uns näher an die Action heranbringen (ohne die Übersicht zu verlieren) inklusive. Kommt es zu Abstürzen oder ähnlich tragischen bzw. fatalen Ereignissen, liegt es eigentlich immer an uns. Bemerkenswert hierbei: kommen wir ins Straucheln oder vollführen eine Zitterpartie auf den Plattformen, kommt es nie zu tödlichen Abgängen. Bei Wacklern hält sich unsere Figur brav an der Kante fest und zieht sich daraufhin wieder hoch. Das ist fair und gibt Sicherheit. Beherzte (und somit gewollte) Sprünge sollten natürlich ihren Zielort erreichen, ansonsten droht der (virtuelle) Tod.


Wer sich zu ungestüm in dieses Abenteuer stürzt, wird umgehend bestraft. Knifflige Kämpfe, vereinzelte Rätsel und sehr fordernde Hüpfpassagen sind dabei nicht die einzigen Herausforderungen: es existieren einige sehr unangenehme Fallen in Form von beispielsweise unter uns zerbröselnder Untergrund, herabstürzende Säulen, rasiermesserscharfe Sägeblätter in der Wand, Stacheln am Boden und noch vieles mehr. Mit dem Motto „Eile mit Weile“ oder „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ sollte man es zwar wiederum auch nicht übertreiben, denn nicht selten schließt sich am Ende einer Passage nach einer gewissen Zeitspanne die Tür zum nächsten Raum, doch genau anschauen müsst Ihr Euch die bevorstehende Passage fast immer. Etwas Luft holen dürfen wir schließlich bei den Knobeleinlagen, auf die ich aber jetzt nicht auch noch im Detail eingehen möchte. Sie sind jedenfalls abwechslungsreich und bestehen keineswegs nur aus simplen Schalter- oder Hebelrätseln, zuweilen greift uns auch Farah unter die Arme. Im bildlichen Sinne (leider nur), versteht sich.


Fans anspruchsvoller Jump and Runs kommen auf jeden Fall genauso auf ihre Kosten wie jene des Actiongenres. Denn auch die zahlreichen Kämpfe spielen eine gewichtige Rolle in diesem orientalischen Abenteuer. Zur Wehr setzen wir uns in der Regel mit dem Säbel oder eben jenem magischen Dolch der Zeit. Töten wir den Feind mit diesem, lädt dieser seinen Vorrat an spezieller Energie nach und nach auf, der Clou hierbei: es lässt sich eine Art Zeitlupe auslösen, die sich insbesondere dann anbietet, wenn sehr viele Feinde auf einmal uns attackieren. Darüber hinaus lässt sich mit diesem Dolch sogar die Zeit etwas zurückspulen, was von enormem Vorteil ist und so manch fehlerhafte Aktion wieder ungeschehen machen kann. So übel die Aktion auch war, die der Dolch heraufbeschwor und so fatal die Auswirkungen für den königlichen Hof jetzt waren, so ironisch mutet nunmehr die Tatsache an, dass ausgerechnet jene magische Waffe unser einziger Hoffnungsträger ist, die Katastrophe wieder rückgängig zu machen. Von einer Art Hassliebe oder zumindest einem ambivalenten Verhältnis zwischen Protagonist und seinem (Lieblings-)Mordinstrument zu sprechen, ist somit nicht fehl am Platze.


Etwas Negatives gibt es leider auch zu vermerken: zum Einen ist manch eine Hüpfsequenz unangenehm schwierig ausgefallen und wird (zumindest) den Neuling und zuweilen auch etwas Erfahreneren so manch unangenehmes Erlebnis bescheren (mich mit eingeschlossen), zum Anderen ziehen sich die Kämpfe zuweilen wie Kaugummi und weisen zudem ab und an sogar richtig unfaire Elemente auf. Selbst wenn wir jede Ecke nach wertvollen Extras wie Lebensenergie und Magie ausgespäht haben – was ich Euch dringend empfehlen kann, um das Maximum von Hitpoints und Dolchmagie zu erweitern – und des Weiteren auf mächtige Spezialattacken des Dolches zurückgreifen können, so sehr frustriert es, wenn wir nach minutenlangem Kampf schließlich doch den Löffel abgeben müssen. So gefährlich die Auseinandersetzungen auch sind, so monoton werden diese auf Dauer leider auch. Schließlich seien jene eindringlich gewarnt, die Hüpfspielen mit zahlreichen akrobatischen Einlagen wenig abgewinnen können: hier bei „Prince of Persia – The Sands of Time“ gibt es sie in Hülle und Fülle. Auch ich bin kein Freund von übermäßigem Gekraxel, Balancieren, Schwingen etc., doch ich biss mich durch, da der „Rest“ des Spiels größtenteils einfach famos ist.


Neben der sehr gelungenen Steuerung beeindruckt vor allem die blitzsaubere Präsentation. Speziell die Grafik ist ein echter Hingucker. Eine schön modellierte Hauptfigur mit außerordentlich geschmeidigen Animationen weiß ebenso zu gefallen wie eine sehr detailreiche Hintergrundlandschaft, sehr gut in Szene gesetzte Gegner und zahlreiche Spezialeffekte, wobei mir speziell die herausragend guten Licht- und Schattenspiele in Erinnerung geblieben sind. Das sehr abwechslungsreiche Leveldesign lässt zudem fast vergessen, das es ab und an merklich ruckelt, ganz unter den Teppich kehren möchte ich dies aber nicht. Die Atmosphäre ist jedenfalls außerordentlich dicht, der orientalische Charme unübersehbar und die Stimmung zeitweise märchenhaft schön. Was unter anderem auch ein Verdienst der bereits erwähnten sehr guten Kameraführung mit ihren dynamischen Schwenks ist und uns das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten lässt. Leider werden uns lediglich deutsche Bildschirmtexte serviert, ein 60-Hertz-Modus oder das 16:9-Breitbildformat hingegen nicht. Im Hinblick auf die Soundkulisse gefällt die deutsche Sprachausgabe ebenso wie die sehr schöne Auswahl an (natürlich vornehmlich orientalischen) Musikstücken. Glasklare und abwechslungsreiche Soundeffekte lassen uns noch tiefer in das märchenhafte Geschehen eintauchen, wobei wir aber leider auf eine Surround-Unterstützung verzichten müssen. Ganz mit der imposanten Grafik kann die Akustik zwar nicht mithalten, gelungen ist sie aber dennoch.


Dieses Actionadventure ist ein Pflichtkauf für jeden, der ein Faible für Actionadventure hat. Es sei denn, dass er eine ausgeprägte Allergie gegen zuweilen doch knackige Hüpfpassagen hat, dann kann es zugegebenermaßen zu Irritationen führen, um es noch milde auszudrücken. Zudem können einem die übertrieben langen Kämpfe mit zunehmender Spieldauer mächtig auf die Nerven gehen. Auch das Fehlen eines Multiplayermodus und die nicht selten auftretenden (wenn auch nicht allzu starken) Ruckler sind weniger schön. Es ist also nicht alles Gold, was glänzt, aber dennoch: die Qualitäten dieses Abenteuers aus 1001 Nacht sind überwältigend. Eine grandiose Optik, sowohl was die Figuren als auch die Hintergrundkulisse angeht. Eine ausgezeichnete Steuerung, die nahezu perfekt erscheint und eine Kameraführung, die sowohl dynamisch als auch gut durchdacht ist. Und schließlich eine derart dichte Atmosphäre, die auf eine Vielzahl von uns faszinierend wirken dürfte, machen „Prince of Persia – The Sands of Time“ zu einem echten Highlight. Spielspaßwertung: 83%.



PLUS ---> Sehr hübsche Grafik, gute Soundkulisse, toll inszenierte Story, herausragend gute Steuerung, gelungene Kameraführung, abwechslungsreicher Mix aus Hüpf-, Action- und Rätselspiel, anspruchsvoll, spannend, motivierend, hohe atmosphärische Dichte

MINUS ---> Gelegentlich ruckelt die Optik, Kämpfe unnötig lang und zuweilen unfair, Hüpfpassagen nicht ohne, kein Multiplayer, kein 60-Hertz, kein Surround

  17.05.2004

Top Game

Ich konnte kaum aufhören zu spielen. Das Spiel ist fesselnd wegen der tollen Story und der absolut gelungenen Graphik. !!!Suchtgefahr!!!
Auch das versteckte 2D-Spiel finde ich ganz witzig.
Ein absolutes 'MUSS' in jeder Spielesammlung.

  08.03.2004

Das weckt Erinnerungen

Dieses Spiel hab ich mir nur gekauft, da ich den uralten Vorgänger damals so super fand (War eines meiner ersten Spiele). Ich bin nicht entäuscht worden, da an vielen Punkten des alten Prince of Persia festgehalten wurde (Details!). Und das obwohl ich zuerst den Gedanken hatte, das es ja eh wieder so eine billige NachfolgeSche**** ist.....

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Details zum Spiel

Hersteller:
Ubisoft
Entwickler:
Ubisoft Montreal
Genre:
Action Adventure
Release:
20.11.2003
Plattformen:
Playstation 2, Game Boy Advance, PC
Spieler:
1
Multiplayer:
Nein
Features:
81 KB Memory Card, Analog, Dual Shock, Prologic II Sound, Progressive Scan
USK:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

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